Microlearning + Gamification
Microlearning + Gamification

Vom Trainer, der nicht zum Haifisch werden wollte

Viele Trainer und Berater stehen heute vor großen Herausforderungen. So auf die Schnelle alles auf Digital umzuschalten, ist für viele undenkbar, weil die Zeit, die Mittel und auch die Kenntnisse zur Umsetzung fehlen. Was das mit Haifischen, dem blauen Ozean und einer Lösung zu tun hat, erzähle ich hier in einer kurzen Geschichte, einer Geschichte über den Berater Max, der kein Haifisch werden wollte.

Vor nicht allzu langer Zeit:

Die Welt der Berater, Trainer und Coaches war in Ordnung. Man hatte genügend loyale Kunden und konnte durch bewährte Konzepte sowie durch seine gestandene Persönlichkeit neue Interessenten gewinnen. Man war ausgelastet und zufrieden im blauen Ozean.  https://de.wikipedia.org/wiki/Blue-Ocean-Strategie

Und dann hat uns alle die Krise voll getroffen!

Keine persönlichen Akquisitions- und Kundengespräche, keine Trainings, Coachings und Beratungstermine im klassischen Sinn mehr. Von 100 auf null in wenigen Tagen. Die Kunden haben plötzlich ganz andere Sorgen und Prioritäten, und wenn überhaupt, suchen sie nach wirksamen Alternativen zur Steigerung der Motivation und Kompetenz ihrer Mitarbeiter.

Wie gut, dass es technische Lösungen gibt.

eLearning, eCoaching, Virtual-Classroom, Video-Konferenzen und weitere Web-basierte Tools sind plötzlich sehr gefragt und erleben einen wahren Boom. Viele Trainer, Berater und Coaches haben  diese virtuellen Formate bisher kaum benötigt und deshalb auch eher etwas stiefmütterlich betrachtet. Um ja nicht den Anschluss zu verlieren hat jedoch jetzt auch hier ein schnelles Umdenken stattgefunden.

 Aber Achtung: Ein einzelnes Tool macht noch keinen Sommer.

Kommen wir kurz zur Blue/Red-Ocean-Strategie zurück. Jetzt schwimmen plötzlich tausende Berater  mit den gleichen Tools wie Haifische im Ozean, werden von Tag zu Tag immer hungriger, und  das Becken färbt sich so langsam blutrot. Die logische Folge ist, dass die Haifische noch aggressiver werden und es zu Technik- und Preisschlachten um die wenigen Fische kommt, die noch übrig sind.

Ein Tool ist eben noch keine Lösung und erst recht keine Differenzierung. Tools sind austauschbar. Berater sind es nicht.

Und die Fische, das sind die armen Kunden, die ebenfalls leiden und umzingelt sind von Haifischen mit noch vergleichbareren Angeboten, hungrigeren großen Mäulern und vollmundigeren Versprechungen.

Und dann war da Max, der Berater, der nicht zum Haifisch werden wollte.

Er wollte nicht so leicht austauschbar werden, verfiel nicht in Panik und adaptierte auch nicht voreilig ein vermeintlich vielversprechendes Tool. Er sondierte zwar auch den Markt nach den besten Werkzeugen, um online mit den Kunden zu kommunizieren. Er dachte aber deutlich weiter, um einerseits seinen Kunden echte Mehrwerte zu bieten und um sich zweitens von den hungrigen Haifischen zu differenzieren. Für ihn standen deshalb folgende Aspekte im Vordergrund:

  • Wie werden die Teilnehmer motiviert, sich auch bei freiwilliger Teilnahme ernsthaft auf ein Trainingskonzept einzulassen?
  • Wie werden die Teilnehmer dauerhaft so emotionalisiert, damit eine echte, innere Aufnahmebereitschaft entsteht?
  • Wie sorge ich dafür, dass die Teilnehmer bei der Stange bleiben, die gesamte Initiative konsumieren und konzentriert mitmachen?
  • Wie schafft man mit einem Web-basierten Gesamtkonzept eine messbare Wirkung und Nachhaltigkeit des Lerninhaltes?

Im zweiten Schritt beschäftigte sich Max intensiver mit Themen wie Gamification, Storytelling und Mobile-Learning. Damit hatte er sich zwar auch schon früher auseinandergesetzt, jedoch aus Zeitgründen eher stiefmütterlich betrachtet. Er war ja nahezu ausgebucht und deshalb wäre hierfür später auch noch genügend Zeit. Zudem fand er schnell heraus, dass hierüber zwar viel gesprochen wird, der Markt jedoch  recht unüberschaubar ist und integrierte Lösungen, die ihn überzeugen, rar sind.

Und nun machte er sich an die Entwicklung einer integrierten Lösung, die allen Teilnehmer zudem eine Menge Spaß macht. Der Grundgedanke hierbei war, dass viele Menschen sich einerseits zwar mehr oder weniger überschätzen, andererseits jedoch liebend gerne ihre Fähigkeit mit anderen Kollegen messen und ihre Überlegenheit unter Beweis stellen. Unter Nutzung der menschlichen Antriebspunkte wie Neugierde, Wettbewerbs- und Spieltrieb wurde bei Max die Lerninitiative nun zu einem Lernspiel, einem Competence-Game, welches alle Anforderungen an Web-basierte Kompetenzsteigerung berücksichtigt. Anstelle „Lernen“ zu müssen, lässt Max nun seine Teilnehmer eine übergeordnete Aufgabe/Mission erfüllen, bei der Bestätigung, Lob, Anerkennung, Spannung, Teamgeist und vieles mehr eine zentrale Rolle spielen und bei dem die Teilnehmer, je nach Ausgestaltung, auch etwas gewinnen können.  Er „verführt“ die Teilnehmer hierdurch zum intuitiven Lernen. Und das Beste dabei ist, dass dieses Konzept nachweißlich und messbar funktioniert.

Das Konzept besticht durch folgende, einzigartige Strukturen

1. Zieldefinition

Das macht Max natürlich wie früher, nur dass die Gespräche aktuell nicht direkt beim Kunden stattfinden, sondern in diversen Telefonaten bzw. Video-Sessions. Max nutzt zur Analyse der Kundenanforderungen eine strukturierte Checkliste, und gemeinsam mit dem Kunden werden Lernziele, Lerninhalte, Struktur, Abläufe, Zeiten und entsprechende Messkriterien festgelegt.

Nun werden noch die Mission selbst, die Ziele, der Spielmodus (Einzelspieler/Team), Incentives, Zertifikate und sonstige Rahmenparameter definiert.

2. Warm-Up

Jetzt kommt der erste Teil von QUIZMAX® ins Spiel, dem bewährten Konzept der Prime-Competence GmbH mit Sitz in Zürich und München.

Die Teilnehmer messen und beweisen ihre Fähigkeiten, ähnlich wie in bekannten Quiz-Apps, in interaktiven Kompetenzduellen und werden hierdurch sanft und spielerisch auf die Initiative eingestimmt. Zum Start kommen in einem kurzen Zeitraum (z. B. 14 Tage) einfache Fragen der Lerninhalte zum Einsatz. Duelle finden gegen Kollegen oder gegen einen Computer, als Einzelspieler oder im Team statt. Entsprechende Trigger, wie z. B. Punktelisten und Badges werden bereits jetzt eingesetzt, um die Teilnahmebereitschaft sowie das Engagement zu fördern.

Die Auswertungen der Antworten liefern Max wichtige Erkenntnisse über den allgemeinen Kenntnisstand seiner Nutzergruppe, die in das Training einfließen und somit den Lerninhalt und   -ablauf optimieren.

3. Wissensvermittlung

Max hat seine Lerninhalte auf ein Web-basiertes Format angepasst und nutzt je nach Kundenanforderung hierzu Virtual Classroom, eCoaching / Videokonferenzen, eLearnings bzw. einer Kombination aus den diversen Formaten und baut individuell entsprechende Transferaufgaben für die Praxis ein.

4. Verankerung / Erfolgsmessung

In dieser Phase wird mit Unterstützung von QUIZMAX® die Vertiefung und Verankerung des vermittelten Wissens abgesichert und optional auch überprüft. Die Teilnehmer messen ihre neuen und alten Fähigkeiten in weiteren spannenden Duellen, sammeln Punkte, Badges und erfüllen Stück für Stück ihre Mission. Zur Motivationssteigerung werden je nach Konfiguration auf dem Weg zum Ziel Tipps und Tricks sowie der Status der Missionserfüllung eingeblendet.

Alle Teilnehmer erhalten nach erfolgreich absolviertem Schlusstest ein Zertifikat und die Besten entsprechende Belohnungen: Alternativ können die Teilnehmer den Gegenwert ihrer erspielten Punkte einem guten Zweck zukommen lassen.

Zu guter Letzt liefern zuverlässige Analysen wertvolle Aussagen, die genutzt werden können, um weiterführende, individuelle Optimierungen vorzunehmen.

Max ist bei der Gestaltung der jeweiligen Kundenlösung sehr flexibel, weil er das System komplett selbst steuern und administrieren kann. Er gewinnt hierdurch leichter neue Kunden, baut seine bestehenden Kunden aus und generiert selbst in der schweren Zeit zusätzliche Umsätze.

Sollte die Zeit kommen, in der Max wieder in Präsenzveranstaltungen glänzen kann, wird er das Konzept natürlich beibehalten und lediglich die Web-basierte Wissensvermittlung bzw. das Coaching wieder wie früher persönlich durchführen und QUIZMAX® zur Vor- und Nachbereitung einsetzen, weil es seinen Kunden messbare Vorteile bietet, und er sich von seinen Wettbewerbern differenzieren kann.

Heute:

Max schippert durchs ruhige, blaue Meer, in dem es genügend Fische aber Gott sei Dank keine oder sehr wenig Haie gibt. Er hat verstanden, dass es nicht um ein neues Tool geht, sondern um ein wirkungsvolles Gesamtkonzept, welches die Teilnehmer in den Mittelpunkt stellt und die webbasierten Methoden mit spielerischen Elementen sowie kurzen Lerneinheiten kombiniert, und welches jederzeit und überall genutzt werden kann.

Manchmal muss Max gar keine Fische  mehr anlocken, denn es hat sich schnell herumgesprochen, dass Max etwas Besonderes anbietet, und viele kommen nun gerne und freiwillig zu ihm.          

Max hat seine Lerninhalte nun so strukturiert, dass diese nun auch von Prime-Competence angeboten werden können und Max hierdurch einen neuen und wirkungsvollen Vertriebspartner gefunden hat.

Max steht jederzeit gerne bereit, auch anderen Beratern und Trainern das Konzept und den Nutzen zu erläutern, und um eine mögliche Zusammenarbeit zu diskutieren.

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